Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Jüdische Friedhöfe in Schleswig-Holstein 

Übersicht:    
    
Jüdische Friedhöfe finden sich in einzelnen, in den folgenden Stadt- und Landkreisen liegenden Orten: Landkreise Nordfriesland (NF), Ostholstein (OH), Pinneberg (PI), Rendsburg-Eckernförde (RE), Schleswig-Flensburg (SL), Segeberg (SE), Steinburg (IZ), Stormarn (OD) sowie in den Stadtkreisen Kiel (KI), Flensburg (FL), Lübeck (HL). 
Keine jüdischen Friedhöfe liegen in den Stadt- und Landkreisen: Landkreise Dithmarschen (HEI), Herzogtum Lauenburg (RZ), Plön (PLÖ) sowie Stadtkreise Flensburg (FL) und Neumünster (NMS).  
       
Ahrensburg    Fehmarn - Burg      Kiel      Neustadt/Holstein 
Unterseite  
Bad Segeberg (2)  Flensburg (FL)  
Unterseite     
Kropp  (SL)      Rendsburg (RD) / Westerrönfeld   
Unterseite
      
Elmshorn   
Unterseite
   
Friedrichstadt  (2) 
Unterseite a  
Unterseite b
Lübeck        Stockelsdorf  
Eutin       Glückstadt   
Unterseite
    
Lübeck-Moisling         

   
   
Ahrensburg (OD)          
   
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Ahrensburg, der heute unter Denkmalschutz steht, wurde 1822 eingeweiht und von der kleinen jüdischen Gemeinde des Guts Ahrensburg bis zum gewaltsamen Ende der Gemeinde in der NS-Zeit genutzt. Die erste Beisetzung war 1823. Seit 1876 ist der Friedhof eingefriedet. 1923 fand die letzte Beisetzung statt. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Friedhofshalle niedergebrannt. Die Gräber wurden geschändet. Nachdem 1941 der letzte jüdische Bürger aus Ahrensburg deportiert worden war, wurde der Friedhof 1944 Eigentum der "Reichsvereinigung der Juden in Deutschland". Nach 1945 wurde der Friedhof von einer Verwaltungsgesellschaft, danach von der jüdischen Gemeinde Hamburg verwaltet. Seit 2007 hat der Landesverband der jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein die Betreuung übernommen. 
Der Friedhof ist 8,4 ar groß und ist von einer sechseckigen Mauer umgeben. Es sind drei Reihen mit insgesamt 23 Grabsteinen erhalten (vorherrschender Familienname Lehmann). Die Grabsteine stammen aus den 1960er-Jahren. Sie ersetzten damals die alten Grabsteine. 1994 wurde eine Gedenkstätte errichtet.
   
Lage: Der jüdische Friedhof liegt im Südwesten der Stadt am Wulfsdorfer Weg Richtung Bredenbeker Teich. Link zum Stadtplan 
      
Link: Website der Stadt Ahrensburg   
Wikipedia-Artikel "Jüdischer Friedhof (Ahrensburg)"     
Beitrag zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Ahrensburg  (bei juedische-gemeinden.de)
Literatur: Presseartikel von Bettina Albrod in Ln-online vom 30. August 2014: "Jüdische Friedhöfe sind für die Ewigkeit. 23 Grabsteine stehen in Ahrensburg..."
Martina Moede: Die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Ahrensburg (Stomerner Hefte Nr. 22). 408 S. Verlag Wachholtz. 2. Aufl. 2003.
   
   
   
Bad Segeberg (SE)   
      
Zur Geschichte der Friedhöfe: Die Toten der in Bad Segeberg seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebenden jüdischen Familien wurden zunächst im jüdischen Friedhof von Altona beigesetzt. Der alte jüdische Friedhof wurde 1792 eröffnet. Eine erste Beisetzung ist gesichert für 1801 dokumentiert, doch gab es möglicherweise bereits zuvor Beisetzungen. Der Friedhof wurde insgesamt achtmal erweitert (erstmals 1836, dann 1853, 1858, 1875, 1884, 1898/99, 1913 und zuletzt 1934). 1875 wurde ein Leichenhaus erbaut. Die letzte Beisetzung im alten jüdischen Friedhof in Bad Segeberg war 1936 (Luise Dorothea Johanna Goldstein).  Damals bestanden auf dem Friedhof 160 Grabstellen. In der NS-Zeit wurde der Friedhof mehrfach geschändet. Die Leichenhalle wurde schwer beschädigt. Nach 1945 wurde die Ruine des Gebäudes von der britischen Besatzungsbehörde entfernt.
  
Im Oktober 2002 wurde in Bad Segeberg ein neuer jüdischer Friedhof für die dort neu entstandene Gemeinde eingerichtet, es wurden inzwischen mehrere Beisetzungen vorgenommen. 
       
Lage: Der alte Friedhof befindet sich am Kurpark an der Kurhausstraße, unmittelbar westlich der Segeberger Kliniken; der neue Friedhof ist verbunden mit dem allgemeinen Friedhof Ihlwald im Nordwesten der Stadt.     
   
Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Segeberg Friedhof 101.jpg (97621 Byte) Segeberg Friedhof 102.jpg (119211 Byte) Segeberg Friedhof 103.jpg (110782 Byte)
Fotos vom alten jüdischen Friedhof in Bad Segeberg  
    
  Segeberg Friedhof 100.jpg (90940 Byte)  
       

Link: Website der Stadt Bad Segeberg     Seite zur jüdischen Geschichte / Synagoge in Bad Segeberg (interner Link)   
Informationen zu der im Februar 2002 neu entstandenen jüdischen Gemeinde in Bad Segeberg; Bericht über den neuen jüdischen Friedhof der Gemeinde.
Wikipedia-Artikel "Alter Jüdischer Friedhof (Bad Segeberg)    
Literatur

    
    
    
Elmshorn (PI)  

Elmshorn Friedhof 05.jpg (11462 Byte) Zum Friedhof in Elmshorn besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

    
    
    
Eutin (OH)         
   
Zur Geschichte des Friedhofes: 
Das Grundstück des jüdischen Friedhofes wurde durch den Arzt und oldenburgischen Landtagsabgeordneten Nathan Nachmann Nathan (1813-1894) 1850 gekauft, damit er nach seinem Tod in seiner Heimatstadt beigesetzt werden konnte. Auch von den anderen in der Stadt lebenden Juden sollte er benutzt werden können. 1886 fand eine erste Beisetzung statt. In den folgenden Jahrzehnten fanden Beisetzungen nur wenige Beisetzungen statt: heute finden sich etwa 12 Grabsteine auf acht Familiengrabstätten. Auf dem Friedhof wurden 1945 auch ungarische und rumänische Zwangsarbeiterinnen aus der Lufthauptmunitionsanstalt Lübberstedt bei Bremen beigesetzt, die im Zusammenhang mit der Evakuierung des dortigen Lagers mit dem Zug abtransportiert wurde. Bei einer Bombardierung des Zuges am 3. Mai 1945 durch britische Flieger starben fünf Frauen. Sie wurden auf dem jüdischen Friedhof beigesetzt (drei Grabstelen).   
 
Lage des Friedhofes:  D
er jüdische Friedhof befindet sich unmittelbar am Kleinen Eutiner See unweit der Gebäude der Ostholsteinklinik, ca. 200 m südlich des allgemeinen Friedhofes

  Lage des jüdischen Friedhofes in Eutin auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und
 unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, israel."

Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Eutin Friedhof 103.jpg (121443 Byte) Eutin Friedhof 101.jpg (112918 Byte) Eutin Friedhof 100.jpg (112918 Byte) Eutin Friedhof 102.jpg (117700 Byte)
Teilansichten des Friedhofes, rechts die Grabstelen für die 1945 beigesetzten Zwangsarbeiterinnen aus Lübberstedt bei Bremen. 

Link: Website der Stadt Eutin 
Literatur
  
  
  
Fehmarn -  Burg (OH)         
   
Zur Geschichte des Friedhofes: Ein alter jüdischer Friedhof liegt an der Sundchaussee zwischen Burg und Blischendorf. Das Grundstück ist von einer Hecke umgeben. Die letzte Bestattung fand 1879 statt. Als 1923/24 die Sundchaussee ausgebaut wurde, gab es auf Fehmarn keine Juden mehr. Ein 1957 gesetzter Gedenkstein trägt die Inschrift: "Ehemaliger jüdischer Friedhof 1800-1879".   
        
Lage: Sundchaussee an der Straße zwischen Burg und Blischendorf         
   
Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Burg Friedhof 100.jpg (124536 Byte) Burg Friedhof 101.jpg (124139 Byte)  
Gedenkstein am Friedhofsgrundstück zwischen Burg und Blischendorf    

Link: Website der Stadt Fehmarn   
Literatur: Svea Christophersen: Ein Stein gegen das Vergessen? Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Burg auf Fehmarn (maschinenschriftlich). Landkirchen auf Fehmarn 1993. [Stadtarchiv Burg: M 324].     (Dank an Hans-Peter Laqueur für die Informationen!)    
    
    
    
Flensburg (FL)      

Flensburg_2015_gesamt_02_b.jpg (299638 Byte) Zum Friedhof in Flensburg besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 

     
     
     
Friedrichstadt (NF)  

Friedrichstadt Friedhof a10.jpg (78879 Byte) Zum alten Friedhof in Friedrichstadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

       

Friedrichstadt Friedhof n13.jpg (78140 Byte) Zum neuen Friedhof in Friedrichstadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken     

  
  
  
Glückstadt (IZ)   

Glueckstadt Friedhof 105.jpg (95580 Byte) Zum Friedhof in Glückstadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  

    
    
    
Kiel (KI)     
   
Zur Geschichte der Friedhöfe:  Der alte jüdische Friedhof in Kiel wurde 1852 auf einem damals von jüdischen Einwohnern der Stadt gekauften Grundstück angelegt. Auf ihm sollten die in Kiel und Brunswik verstorbenen jüdischen Personen beigesetzt werden. 1887 wurde eine Leichenhalle mit einem kleinen Andachtsraum erbaut. Im Gebäude befindet sich eine Gedenktafeln für die Kriegstoten. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Mittelweg des Friedhofes eine Baumallee angelegt. Bis zur NS-Zeit wurden 379 Personen auf dem Friedhof beigesetzt. 1938 bis 1945 wurde der Friedhof mehrfach durch Nationalsozialisten geschändet und durch Bomben verwüstet. 1947 wurde die Leichenhalle wieder aufgebaut.
Heute sind etwa 230 historische Grabsteine auf dem Friedhof erhalten.
  
Nach 1945 fanden zunächst nur wenige Beisetzungen statt. Seit der Gründung von zwei neuen jüdischen Gemeinden in Kiel 2004 wird der Friedhof an der Michelsenstraße wieder verstärkt belegt.      
Neue Friedhofsgrundstücke:
Für Beisetzungen der jüdischen Gemeinden stehen neue Begräbnisplätze an der Eichhofstraße zur Verfügung. Auf dem Gelände des alten Urnenfriedhofes wurde für die orthodoxe jüdische Gemeinde Kiel ein etwa 500 qm großes Grundstück eingerichtet; für die liberale jüdische Gemeinde besteht ein etwa 250 qm großes Grundstück.         
   
Lage:
Der alte jüdische Friedhof liegt an der Michelsenstraße etwa 250 m östlich des allgemeinen Südfriedhofes; die neuen Flächen liegen an der Eichhofstraße.

  Lage des jüdischen Friedhofes in Kiel auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden 
und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd., Kiel, Michelsenstraße."

Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)

Kiel Friedhof 102.jpg (99316 Byte) Kiel Friedhof 101.jpg (105794 Byte) Kiel Friedhof 100.jpg (106813 Byte)
Teilansichten des jüdischen Friedhofes in Kiel  

Zusätzlicher Hinweis (Dank an Hans-Peter Laqueur): Auf dem Nordfriedhof in Kiel gibt es einen britischen Militärfriedhof mit annähernd 1000 Gräbern. Wenigstens eines darunter ist durch einen Davidsstern als jüdisch erkennbar.    
  
Links: Website der Stadt Kiel 
Wikipedia-Artikel "Alter Jüdischer Friedhof (Kiel) 
Literatur

     
     
     
Kropp (SL)   
 
Zu den jüdischen Grabstätten auf dem Friedhof des evangelischen Diakoniewerkes in Kropp 
siehe den Beitrag von Dieters Peters, Aachen (pdf-Datei)   
   
   
   
Lübeck (HL)       
   
Zur Geschichte des Friedhofes:  Ein jüdischer Friedhof in Lübeck wurde 1810 zusätzlich zum bisherigen Friedhof in Moisling (siehe unten) vor dem Holstentor angelegt. Er wurde bis 1894 benutzt. Die Friedhofsfläche war 4,71 ar. 1935/36 gab es 37 Gräber auf dem Friedhof. In der NS-Zeit wurde der Friedhof nach 1936 aufgehoben und eingeebnet. Einzelne Grabsteine wurden auf den Friedhof in Moisling verbracht. Nach 1945 wurde der Friedhof nicht wiederhergestellt. Das Gelände wurde von der Jewish Trust Corporation 1959 an die Hansestadt Lübeck übertragen. Auf dem Grundstück wurde ein Fabrikneubau erstellt.   
   
Lage:
An der Schönböckener Straße           
  
Link: Website der Stadt Lübeck  
Literatur: Albrecht Schreiber: Über Zeit und Ewigkeit. Die jüdischen Friedhöfe in Moisling und Lübeck. Lübeck 1988 (= Kleine Hefte zur Stadtgeschichte Bd. 4).
     
     
     
Lübeck-Moisling (HL)  
und neuer jüdischer Friedhof auf dem Vorwerker Friedhof in Lübeck (seit 2012)       
  
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Die erste Beisetzung war 1724 (Chaim Spanier). Der älteste erhaltene Grabstein ist von 1733. Insgesamt sind über 1000 Gräber vorhanden, darunter auch Gräber von Rabbinern und Angehörigen der bekannten Rabbinerfamilie Carlebach. Im hinteren Teil des Friedhofes befindet sich ein Gräberfeld mit Toten aus dem KZ Bergen-Belsen sowie ein Denkmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten Juden. 
Der Friedhof wurde von der seit den 1990er-Jahren neu entstandenen jüdischen Gemeinde in Lübeck wiederum genützt. Er ist inzwischen voll belegt. Im Februar 2012 war nur noch eine Grabstelle frei. 
2012 wurde von der Stadt Lübeck ein neues Grundstück auf dem Lübeck-Vorwerker Friedhof zur Verfügung gestellt. Auf diesem Grundstück werden künftig die Beisetzungen stattfinden. Der neue Friedhof umfasst eine Fläche von etwa 50 ar. Er liegt hinter dem Eingang 3 und neben der Kapelle 2.
   
Hinweis: Artikel in der Lübecker Nachrichten vom 25.2.2012: "Neuer Friedhof für Jüdische Gemeinde" (Link zum Artikel).    

Lage: An der Niendorfer Straße  
   
Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)     

Luebeck Friedhof 100.jpg (123035 Byte) Luebeck Friedhof 101.jpg (129487 Byte) Luebeck Friedhof 102.jpg (113223 Byte)
Teilansichten des jüdischen Friedhofes in Lübeck-Moisling

    
Link: Website der Stadt Lübeck  
Informationsseite zum Friedhof mit Fotos und Karte (von hier auch das obige Foto
Wikipedia-Artikel: Jüdischer Friedhof (Lübeck-Moisling)   
Literatur: Albrecht Schreiber: Über Zeit und Ewigkeit. Die jüdischen Friedhöfe in Moisling und Lübeck. Lübeck 1988 (= Kleine Hefte zur Stadtgeschichte Bd. 4); Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Deutschland. 2001. S. 201f.
    
    
    
Neustadt/Holstein (OH)   

Neustadt Denkmal 01.jpg (57154 Byte) Zum Friedhof in Neustadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

     
     
     
Rendsburg / Westerrönfeld (RD)  

Rendsburg Friedhofs 154.jpg (82705 Byte) Zum Friedhof in Rendsburg / Westerrönfeld besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 

     
     
     
Stockelsdorf (OH)    

Stockelsdorf Friedhof 100.jpg (119804 Byte)Zur Geschichte des Friedhofes:  Der jüdische Friedhof in Stockelsdorf wird 1799 erstmals erwähnt. Der älteste erhaltene Grabstein ist von 1812. Von 1812 bis 1845 wurde der Friedhof durch die jüdische Gemeinde Fackenburg belegt. Nach Auflösung der Gemeinde von 1864 bis 1919 vor allem durch die in Neustadt/Holstein ansässige Familie Horwitz. Die letzte Beisetzung war am 19. August 1919 (Bertha Horwitz geb. Rosenberg). Auf dem ca. 15 mal 30 m großen Friedhofs-Grundstück sind 36 Grabsteine erhalten, doch gab es in der Belegungszeit mindestens 38 Beisetzungen. Die umgebende hohe Friedhofsmauer ist begrünt.
(Foto links: Heinz Jürgen Riekhof)    
   
Lage: Der Friedhof liegt unweit der Segeberger Straße hinter einem Parkplatz, zugänglich über eine Einfahrt gegenüber der Kreuzung Segeberger Straße und Ahrensböker Straße.   
    
Link: Website der Gemeinde Stockelsdorf      
Wikipedia-Artikel: Jüdischer Friedhof (Stockelsdorf)  
Dokumentation des Friedhofes Stockelsdorf bei epidat (Steinheim-Institut)  
Fotos zum Friedhof in http://ole-wielebinski.de/index.php/blog-archiv/september-2012/5172-juedischer-friedhof-ins-stockelsdorf
Literatur: Presseartikel von Doreen Dankert in Ln-online.de vom 13.8.2019: "'Haus der Ewigkeit': Bildband zu jüdischem Friedhof in Stockelsdorf"
Rolf Verleger/Nathanja Hüttenmeister (Hrsg.): Haus der Ewigkeit. Der jüdische Friedhof Stockelsdorf. Solivagus Praeteritum Verlag. Kiel 2019.     
   
   
 Allgemeine Links:      

bulletWebsite des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig Holstein K.d.ö.R.  - Земельный Союз еврейских общин Шлезвиг-Гольштейна  
bulletSeite zu "Juden in Schleswig-Holstein"   

       
         

            

 

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Stand: 15. Oktober 2013